„UmBruch“ – das sagt die Jury

© Christine Köck

Das THEATER FETTER FISCH, Münster ist mit der Inszenierung „UmBruch“ im Wettbewerb des Westwind-Festivals 2017 nominiert.

Bauholz, Schaumstoffrollen und Noppenfolie. Ein Umbau? Eine Werkstatt? „Findet mich das Glück?“ steht an der Wand.
Ein Glücksgriff sind die Performer Cornelia Kupferschmid und David Fischer. Sehr authentisch zeigen sie, zum Glück ohne dabei Jugendliche zu imitieren, was es bedeutet, auf der Suche nach sich selbst zu sein. Sie spielen die Klaviatur der Gefühlsskala rauf und runter, wild, zärtlich, risikofreudig. Unter der Regie von Silvia Andringa gelingt eine feinfühlige Performance, die Mut macht, sich auf das Abenteuer Pubertät einzulassen. Der performative Charakter und das Spiel mit den unterschiedlichen Materialien setzen Assoziationsketten frei, lassen beim Zuschauen der eigenen Phantasie, den eigenen Gefühlen viel freien Raum. Das setzt sorgfältige Recherchearbeit voraus. UmBruch gelingt es auf bemerkenswerte Weise, sein Zielpublikum zu erreichen und lässt zuschauende Erwachsene mehr Verständnis aufbringen für unberechenbares Verhalten bei einschneidenden Lebensveränderungen.

Die Auswahljury
Gerlinde Behrendt, Alex Gesch, Holger Runge

KLUB KIRSCHROT
KLUB KIRSCHROT entwickeln in kollektiven Arbeitsprozessen Theaterstücke für ein junges Publikum. Das WESTWIND 2017 dokumentiert KLUB KIRSCHROT als WESTWIND-Blog Team bestehend aus Rosi Böhm, Kristin Grün, Sarah Kramer und Matthias Linnemann.

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